Micron Document
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<title>Frithjofssage</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Frithjofssage</span></h1>
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<p>Die <b>Frithjofssage</b> (<a href="Isl%C3%A4ndisch" class="mw-redirect" title="Isländisch">is.</a> <i>Friðþjófs saga hins frœkna</i>, <a href="Schwedisch" class="mw-redirect" title="Schwedisch">sv.</a> <i>Frithiofs saga</i>, <a href="Norwegisch" class="mw-redirect" title="Norwegisch">no.</a> <i>Fridthiofs Saga</i>, auch <i>Fridtjovsoga</i>) ist eine <a href="Altnordisch" class="mw-redirect" title="Altnordisch">altnordische</a> <a href="Heldensage" title="Heldensage">Heldensage</a> vom <a href="Gattung_(Literatur)" title="Gattung (Literatur)">Typus</a> der <a href="Altnordische_Literatur#Die_Vorzeitsagas_(Fornaldarsögur)" title="Altnordische Literatur">Fornaldarsaga</a>. Mittelpunkt und namensgebend ist die <a href="Titelfigur" class="mw-redirect" title="Titelfigur">Titelfigur</a> <i>Frithjof</i>, Sohn des <a href="Gro%C3%9Fbauer" title="Großbauer">Großbauern</a> Torstein Vikingson, und seine <a href="Romantische_Liebe" class="mw-redirect" title="Romantische Liebe">romantische Liebe</a> zu Ingibjörg (auch Ingebjørg oder Ingeborg), der schönen Tochter von Beles, dem König von <a href="Sogn_(Landschaft)" title="Sogn (Landschaft)">Sogn</a> am <a href="Sognefjord" title="Sognefjord">Sognefjord</a> in <a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegen</a>.
</p><p>Das <a href="Textkorpus" title="Textkorpus">Textkorpus</a> ist in zwei <a href="Fassung_(Literatur)" title="Fassung (Literatur)">Fassungen</a> überliefert:
</p>
<ul><li>die ältere entstand vermutlich Ende des&nbsp;13. bzw. Anfang des&nbsp;14.&nbsp;Jahrhunderts.</li>
<li>der jüngeren und längeren Fassung liegt vermutlich eine <a href="Vers" title="Vers">Vers</a>bearbeitung des <a href="Stoff_(Literatur)" title="Stoff (Literatur)">Stoffes</a> aus der Zeit um&nbsp;1400 zu Grunde, der „Fridtjofs <a href="Rimur" class="mw-redirect" title="Rimur">rimur</a>“; für diese Fassung des Sagenstoffs wird daher das&nbsp;15.&nbsp;Jahrhundert angenommen.</li></ul>
<p>Das Zeitalter der Handlung wird im&nbsp;3. oder im&nbsp;7./8.&nbsp;Jahrhundert vermutet.
</p><p>In <a href="Mitteleuropa" title="Mitteleuropa">Mitteleuropa</a> wurde die Frithjofssage vor allem in der Version des <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a> <a href="Esaias_Tegn%C3%A9r" title="Esaias Tegnér">Esaias Tegnér</a> (1782–1846) bekannt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Handlung_nach_Tegnér"><span id="Handlung_nach_Tegn.C3.A9r"></span>Handlung nach Tegnér</h2></div>
<p>Der in <a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegen</a> gelegene, wohlhabende Sognigau wird von König Beli regiert, dessen Gefolgsmann sein enger Freund und alter Waffenbruder Thorsten ist. Als die beiden alten Krieger ihren Tod nahen fühlen, rufen sie ihre Erben zu sich, um ihnen „die Weisheit der Ahnen zu übergeben“. Belis Söhne sind der ernste, humorlose Helge und sein jüngerer Bruder Halfdan, der, obwohl erwachsen, als von kindlichem Gemüt beschrieben wird. Thorstens einziger Sohn ist Frithjof, hoch gewachsen, stark, mutig und aufmerksam. Die beiden Greise übermitteln ihren Söhnen nochmals alle Ratschläge für ein erfolgreiches Leben, ehe sie bald darauf kurz nacheinander sterben. Von Thorsten erbt Frithjof drei unermessliche Schätze: Das Schwert Augurwadel, zudem Ellide, das beste aller Schiffe, und einen Armreif, den gravierte Abbildungen der Burgen der <a href="Asen_(Mythologie)" title="Asen (Mythologie)">Asen</a> schmücken.
</p>

<p>Frithjof und Ingeborg, die Schwester Helges und Halfdans, die sich seit ihrer Kindheit kennen, lieben sich seit Langem. Doch ist Frithjof als zwar wohlhabender, aber nicht adeliger Landbesitzer und Freisasse Ingeborg nicht ebenbürtig; seine Werbung wird von den königlichen Brüdern abgewiesen. Frithjof zieht sich daraufhin gekränkt auf seinen Besitz Framkap zurück, um den ihn die Brüder beneiden. Als kurz darauf der verwitwete König Ring von <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a>, ein schon alter Mann, um Ingeborg wirbt, befragt Helge das Orakel <a href="Balder" title="Balder">Balders</a>; es stellt sich heraus, dass die Zeichen für die Verbindung nicht günstig sind. Die von Ring gesandten Werber kehren in das Reich ihres Königs zurück. Helges Botschaft lautet, dass die Götter eine Heirat zwischen Ring und Ingeborg nicht gutheißen würden. Bei der Abreise der Gesandtschaft hatte Halfdan Ring geschmäht, indem er bemerkte, der König sei gewiss nicht einmal mehr in der Lage, ohne fremde Hilfe in den Sattel zu steigen; er würde ihm gerne dabei geholfen haben, wenn er in eigener Person als Freier gekommen wäre. Als König Ring von dieser Kränkung erfährt, lässt er zum Krieg rüsten: „Den Schimpf muß ich rächen. Sie achten nicht meine Ehre und haben erst Frithjofs und nun auch mein Haupt geschmäht. Laßt die Hörner erschallen! Das Schwert soll Brautwerber sein!“ Auch Helge sammelt sein Heer und lässt zuletzt nach Frithjof schicken, da auch dieser ihm Gefolgschaft schuldet und überdies „die beste Klinge hier im Norden“ führt. Frithjof aber weigert sich, dem Heerruf Folge zu leisten: „Wohl würde ich kämpfen, ginge es um ihre Ehre (...). Doch für den König keinen Schlag.“ Nur Hilding, ein treuer Diener Frithjofs und vor ihm Thorstens, schließt sich mit einem kleinen Aufgebot Helges Streitmacht an.
</p><p>Für die Dauer des Krieges wird Ingeborg in den heiligen Hain Balders gebracht. Die Brüder vertrauen darauf, dass Frithjof den Ort nicht entweihen wird. Dennoch dringt dieser im Schutz der Nacht mit Hilfe seines Freundes Björn in das Heiligtum ein und versucht, Ingeborg zur gemeinsamen Flucht zu überreden. Ingeborg weist ihn ab: „Oh, hätte mein Ohr mich getäuscht! Einstmals war Frithjof ein Held. Heute spricht sein Mund von der Flucht. (...) Dein Lied klang nicht herb, wie das Lied eines <a href="Skalde" title="Skalde">Skalden</a>. Mich lockt nicht die Süße des Südens.“ Der Appell an seine Ehre macht Frithjof betroffen, und er lässt Ingeborg zurück – nicht ohne zu betonen, dass er die Ehrverletzung durch ihre Brüder noch zu sühnen habe.
</p><p>Unterdessen kann König Ring die Schlacht für sich entscheiden und fordert mit dem Recht des Siegers Ingeborg zur Frau, samt einem Drittel ihrer Habe. Unter Zögern stimmen Helge und Halfdan der Forderung zu. An den Hof zurückgekehrt, wollen sie Frithjof für die Verletzung des Heiligtums zur Rechenschaft ziehen. Dieser scheut sich nicht, seinen Frevel gegen die abgewiesene Brautwerbung aufzurechnen und verspricht, dass er das Reich schützen werde, wenn ihm Ingeborg zur Frau gegeben würde. Der erzürnte Helge bescheidet ihn daraufhin: „Das Gesetz der Väter fordert Landflucht oder Tod für ein Verbrechen, das so die Sitte und Satzung zerbricht. Doch Balder strafte nicht mit eigener Hand, als du im Heiligtum gefrevelt. Drum will ich milde sein wie er.“ Frithjof soll den Hof des Fürsten <a href="Angantyr" title="Angantyr">Angantyr</a> aufsuchen, der auf einer reichen Insel im Westmeer lebt und König Beli tributpflichtig war, seinen Söhnen aber die Zahlung verweigert. Falls es ihm gelingt, Angantyr bis zur Sommersonnenwende zum Einlenken zu bewegen, soll ihm der Frevel verziehen sein. Vor seiner Abreise nimmt Frithjof den Brüdern einen Eid ab, seinen heimatlichen Besitz nicht anzutasten.
</p><p>Unter Gefahren und Abenteuern gelangt Frithjof mit dem Schiff Ellide und einer Schar Getreuer, allen voran Björn, an sein Ziel. Nachdem Frithjof aus Angantyrs Gefolge den Berserker Atle im Ringkampf besiegt hat, wird er von dem Fürsten freundlich aufgenommen. Angantyr erinnert sich der Freundschaft mit Beli und Thorsten, doch während er Frithjof Achtung zollt, sind Belis Söhne und besonders Helge ihm zuwider: „Dein ritterliches Herz hast du im Kampfe bewiesen. Noch einmal soll deshalb deinetwillen Helge von mir den Tribut erhalten. In Zukunft aber nimmermehr.“ Frithjofs Schar verbringt den Winter an Angantyrs Hof und kehrt mit dem einsetzenden Frühling nach Framkap zurück. Sie müssen feststellen, dass die Brüder ihren Schwur gebrochen haben: Frithjofs Besitz ist verwüstet und geplündert, die Bewohner geflohen. Ingeborg ist unterdessen mit König Ring verheiratet worden und mit ihm nach Schweden gezogen. Wutentbrannt sucht Frithjof abermals das Heiligtum Balders auf, wo er Helge bei der Opferung antrifft. In Gegenwart des gesamten Hofes schleudert er ihm Angantyrs Tribut, einen mit Gold gefüllten Beutel, ins Gesicht, und verletzt ihn so. Helges Gattin, die sich schützend vor ihn zu werfen versucht, reißt er den gestohlenen Armreif, sein Erbstück, vom Körper. Der erneute Frevel ist so schwer, dass das Bildnis des Gottes ohne Zutun von Menschenhand in das Opferfeuer stürzt; nur dank des allgemeinen Entsetzens kann Frithjof mit dem treuen Björn entkommen.
</p><p>In der Heimat zu bleiben, ist Frithjof und seinem verbliebenen Gefolge nun vollends unmöglich. Sie nehmen ihre Zuflucht auf das Meer und werden <a href="Wikinger" title="Wikinger">Wikinger</a> (im Sinne von „Abenteurer und Seeräuber“, wobei Tegnér Frithjof als eine Art „<a href="Robin_Hood" title="Robin Hood">Robin Hood</a> zur See“ präsentiert, der Verbrecher straft, Kaufleute aber schont und schützt). Seine Reisen führen den Verbannten bis in die Inselwelt <a href="%C3%84g%C3%A4isches_Meer" title="Ägäisches Meer">Griechenlands</a>, wo sie eine Weile die Sonne und den südlichen Wein genießen. Schließlich aber sehnt Frithjof sich nach dem heimatlichen Norden, und er wendet Ellides Kiel mit der Absicht, sein verlorenes Zuhause noch einmal zu sehen, ehe er sich endgültig in sein Los fügt. Der brennende Wunsch, auch Ingeborg nochmals zu erblicken, treibt ihn an König Rings Hof in Schweden. Hier gibt Frithjof sich nicht offen zu erkennen, wird allerdings gütig aufgenommen und für seine heldenhafte Erscheinung bewundert; Ingeborg, die ihm selbst zum Gruß das Trinkhorn reicht, erkennt den Geliebten sofort. Das Schicksal will es, dass Frithjof im folgenden Winter die Gelegenheit erhält, dem König und Ingeborg das Leben zu retten, als er ihren im Eis eingebrochenen Schlitten mit der Kraft der Verzweiflung auf sicheren Grund zieht. Ring macht Frithjof zu seinem Vertrauten und offenbart ihm im Frühling, dass er seine Identität seit Langem erkannt hat. Er bittet den Helden, Beschützer und Reichsverweser für seinen jungen Sohn zu sein, da er alt ist und sich dem Tod nahe weiß. Frithjof möchte die Bitte ausschlagen und weiterhin das Leben eines Verbannten führen, seine Missetat erscheint ihm zu schwer. Als aber Ring im Moment seines Aufbruchs dahinscheidet, ändert er seinen Entschluss: Unter seiner Obhut wird der Erbe Rings zum König erkoren, Frithjof selbst soll bis zu seiner Volljährigkeit regieren.
</p><p>Diese Ehre mag der Held noch immer nicht annehmen, solange sein Frevel nicht getilgt ist. Er segelt zum Heiligtum Balders, um durch den Gott selbst Vergebung zu erlangen. Als er dem greisen Priester begegnet, eröffnet ihm dieser, dass er ihn seit langer Zeit erwarte; Frithjof könne mit Vergebung rechnen, falls er bereit sei, ebenso zu handeln: „Doch wisse, wer Hass in seinem Herzen trägt, darf auf des Gottes Milde nicht hoffen. Hasse nicht länger die Söhne Belis!“ (Der Kult des „Frühlingsgottes“ Balder wird hier mit Elementen christlicher Ethik angereichert.) Nachdem Frithjof dies gelobt hat, erfährt er, dass Helge inzwischen bei einem Kriegszug nach <a href="Finnland" title="Finnland">Finnland</a> den Tod gefunden hat und Halfdan das Reich regiert. Dieser begegnet ihm nicht allein versöhnlich, sondern nennt Frithjof den stärkeren und ehrenhafteren Mann und tritt ihm die Königswürde ab. Seine Thronbesteigung und die Ehe mit Ingeborg, die mit Söhnen und Töchtern gesegnet wird, läuten eine lange Zeit des Friedens, des Wohlstands und der Gerechtigkeit ein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Musikalische_Interpretationen">Musikalische Interpretationen</h2></div>
<p>Die Frithjofssage inspirierte im Laufe der Geschichte mehrere Komponisten, so z.&nbsp;B. <a href="Max_Bruch" title="Max Bruch">Max Bruch</a>, der 1864 die <a href="Kantate" title="Kantate">Kantate</a> <i>Frithjof,&nbsp;<a href="Opus_(Werk)" title="Opus (Werk)">Op.</a>23</i> schrieb. <a href="Heinrich_Hofmann_(Komponist)" title="Heinrich Hofmann (Komponist)">Heinrich Hofmann</a> veröffentlichte 1874 seine <i>Frithjof-Sinfonie op.&nbsp;22</i> für <a href="Orchester" title="Orchester">Orchester</a>, die eine Zeit lang in Deutschland zu den am meisten aufgeführten Stücken zählte. Eine <i>Fritiofs saga</i> betitelte Oper der Komponistin <a href="Elfrida_Andr%C3%A9e" title="Elfrida Andrée">Elfrida Andrée</a> entstand 1899 nach einem <a href="Libretto" title="Libretto">Libretto</a> von <a href="Selma_Lagerl%C3%B6f" title="Selma Lagerlöf">Selma Lagerlöf</a>.
</p><p>Eine neuere musikalische Interpretation der Frithjofssage ist das Musikschauspiel <i>Fridtjovspelet</i>, das 2008 im norwegischen Vangsnes Premiere hatte. Die Musik wurde von Magne Rutle komponiert und umfasst Stücke für Orchester, Chor und Gesangssolisten. Die Musik wurde auch auf&nbsp;CD aufgenommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Theater-Interpretation_von_August_Hinrichs">Theater-Interpretation von August Hinrichs</h2></div>
<p>Der Oldenburger Schriftsteller <a href="August_Hinrichs" title="August Hinrichs">August Gerhard Hinrichs</a> (1879–1956) verfasste das Theaterstück <i>Frithjof. Ein Sagenspiel in 5 Aufzügen</i>. Das Stück gründete auf der Sage in der Version von Tegnér, war jedoch eine eigenständige Bearbeitung in Versen. Das Stück erschien 1911 auch als Buch im Verlag Bültmann, Oldenburg.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Uraufführung erlebte es unter der Regie von Karl Krause und mit <a href="Erich_Drach" title="Erich Drach">Erich Drach</a> in der Titelrolle am 26. Februar 1911 am <a href="Oldenburgisches_Staatstheater" title="Oldenburgisches Staatstheater">Großherzoglichen Hoftheater in Oldenburg</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Autor, ein Tischlermeister, der erste im Vorjahr mit einem Theaterstück debütiert hatte, war bei der Premiere anwesend und wurde drei Mal auf die Rampe gerufen. Ebenso war <a href="Friedrich_August_(Oldenburg%2C_Gro%C3%9Fherzog)" title="Friedrich August (Oldenburg, Großherzog)">Großherzog Friedrich August</a> persönlich anwesend.<sup id="cite_ref-:0_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In dieser Saison wurde es mindestens fünf Mal aufgeführt (9., 15., 16., 29. März), vermutlich auch öfter.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da das kleine Theater aufgrund des begrenzten Publikums Stücke mit geringem Zuspruch oft nur zwei bis drei Mal in einer Saison aufführte, war dies bereits als großer Erfolg zu werten.
</p><p>Das <i>Jeversche Wochenblatt</i> schrieb in einer Premieren-Kurzkritik, Hinrichs's Version des „bekannten nordischen Stoffes“ zeichne sich durch eine wundervolle poetische Sprache aus. Die knappe Zusammenfassung lautete: „Die dramatischen Vorgänge sind meist frei erfunden. Der vierte Akt bringt eine psychologisch interessante Szene zwischen Frithjof und dem alten König Hring, dessen Weib Ingibjörg geworden ist. Im fünften Akt löst sich der Konflikt durch Hrings Tod, und Ingibjörg zieht mit dem heimatlosen Frithjof in die Ferne.“<sup id="cite_ref-:0_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die ausführliche Kritik zur Uraufführung von <a href="Richard_May_(Journalist)" title="Richard May (Journalist)">Richard May</a> in der <i>Nordwestdeutschen Morgen-Zeitung</i> lobte Hinrichs’ „die Schürzung des dramatischen Knotens, die straffe Technik, die kaum eine Lücke klaffen lässt und selten etwas Überflüssiges duldet“. Die freie Gestaltung des Schlusses wurde positiv bewertet. „Vielleicht hätte der Dichter noch stärker gegen die historische Treue verstoßen können, man fühlt zu deutlich, und die Buchausgabe spricht es ja auch aus, wie schwer es ihm geworden ist, an der Urform zu rütteln und sie seinen Zwecken entsprechend umzubiegen.“ Negativ beurteilte die Kritik, dass Hinrichs nach den ersten drei von fünf Aufzügen drei Jahre vergehen lässt, in denen Fritjof und Ingibjörg getrennt sind. Die als Feigling gezeichnete Figur des Königs Helgi nannte die Kritik „missraten“. Die Sprache des Stückes sei „wuchtig und gewandt, nur wird ihr um der Verse willen bisweilen etwas Gewalt angetan“. Es gebe einige Unebenheiten, an denen aber die Aufführung an auswärtigen Bühnen nicht scheitern dürfte.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zu den ersten auswärtigen Aufführungen gehörte eine von Studenten arrangierte und gespielte Fassung am <a href="Deutsches_Theater_G%C3%B6ttingen" title="Deutsches Theater Göttingen">Stadttheater Göttingen</a> 1911.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Bergtheater_Thale" class="mw-redirect" title="Bergtheater Thale">Harzer Bergtheater</a> (Ernst Wachler) in Thale, ein Freilichttheater, nahm das Stück 1913 an.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hinrichs hatte Mühe, das Stück an weitere Bühnen zu vermitteln. Er verhandelte auch ergebnislos mit einem österreichischen Komponisten über die Vertonung als Oper.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p><a href="Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)" title="Wilhelm II. (Deutsches Reich)">Kaiser Wilhelm&nbsp;II.</a> ließ 1913 in <a href="Vik_(Kommune)" title="Vik (Kommune)">Vangsnes</a> am <a href="Sognefjord" title="Sognefjord">Sognefjord</a> eine <a href="Kolossalstatue" title="Kolossalstatue">Kolossalstatue</a> des Fritjof errichten, die er den <a href="Norweger" title="Norweger">Norwegern</a> schenkte. Sie ist zusammen mit dem <a href="Sockel_(Architektur)" title="Sockel (Architektur)">Sockel</a> 22,5&nbsp;m hoch und wurde von dem deutschen Bildhauer <a href="Max_Unger_(Bildhauer)" title="Max Unger (Bildhauer)">Max Unger</a> geschaffen. Die Statue steht in einem kleinen <a href="Park" title="Park">Park</a> mit Aussicht auf den <a href="Fjord" title="Fjord">Fjord</a>. Bei der Enthüllung der Statue am&nbsp;31.&nbsp;Juli 1913 waren Kaiser Wilhelm&nbsp;II. sowie der norwegische König <a href="Haakon_VII." title="Haakon VII.">Haakon&nbsp;VII.</a> anwesend. Es wurde ein <a href="Volksfest" title="Volksfest">Volksfest</a> gehalten, an dem vermutlich über&nbsp;5000&nbsp;Menschen teilnahmen. Im gleichen Jahr wurde im <a href="Revuetheater" class="mw-redirect" title="Revuetheater">Revuetheater</a> <i>Chat Noir</i> in <a href="Oslo" title="Oslo">Oslo</a> ein Lied von <a href="Vilhelm_Dybwad" title="Vilhelm Dybwad">Vilhelm Dybwad</a> vorgetragen, das die Dimensionen der Statue kritisch kommentiert.
</p><p>Auf dem Hof Bale in <a href="Balestrand" title="Balestrand">Balestrand</a> auf der Nordseite des Sognefjordes – der Sage zufolge der Königshof – befindet sich eine ebenfalls von Kaiser Wilhelm&nbsp;II. 1913 errichtete, allerdings bescheidenere Statue des Königs Bele.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Ludwig_Eckardt" title="Ludwig Eckardt">Ludwig Eckardt</a>: <i>Tron und Hütte. Romantisches Drama in fünf Aufzügen. Fon L. M. Eckardt. (Stoffverwandt mit der Frithiofssage).</i> Witwe &amp; Prandel, Wien 1846. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=wu.89100607076&amp;view=1up&amp;seq=7">HathiTrust Digital Library</a></li>
<li><a href="Rudolf_Simek" title="Rudolf Simek">Rudolf Simek</a>, <a href="Hermann_P%C3%A1lsson" title="Hermann Pálsson">Hermann Pálsson</a>: <i>Lexikon der altnordischen Literatur</i> (= <i><a href="Kr%C3%B6ners_Taschenausgabe" title="Kröners Taschenausgabe">Kröners Taschenausgabe</a>.</i> Band 490). Kröner, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-49001-3.</li>
<li><i>Fridtjov den frøkne. Historia om statuen.</i> von Arne Inge Sæbø. Vik lokalhistorisk arkiv 2001</li>
<li>August Hinrichs. <i>Frithjof. Ein Sagenspiel in 5 Aufzügen.</i> Bültmann, Oldenburg 1911</li>
<li>Heide Schulz, <i>Frithiof und Ingeborg/</i> in Prosa gesetzt. Freie Bearbeitung des Versepos von Esaias Tegnér, Hyperion-Verlag, Simbach 2023, ISBN 978-3-89914-061-3</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li>Esaias Tegnér: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1659">Frithiofsage</a></i>. Uebersetzt von Julius Minding. - Berlin (u.&nbsp;a.): Cornelius, 1842. Digitalisierte Ausgabe der <a href="Universit%C3%A4ts-_und_Landesbibliothek_D%C3%BCsseldorf" title="Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf">Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/tegner/frithjof/frithjof.html"><i>Frithjofssage</i></a> im <a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.snerpa.is/net/forn/fridpjof.htm">Text in Altnordisch</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.heimskringla.no/wiki/Fridthjof_hin_Fr%C3%A6knes_Saga">heimskringla.no</a> Fridthjof hin Fræknes Saga (dänisch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">August Hinrichs: <cite style="font-style:italic">Frithjof&nbsp;: ein Sagenspiel in fünf Aufzügen</cite>. Bültmann, Oldenburg 1911, <a href="OCLC" title="OCLC">OCLC</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldcat.org/oclc/935154831">935154831</a> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldcat.org/de/title/935154831">worldcat.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Frithjofssage&amp;rft.au=August+Hinrichs&amp;rft.btitle=Frithjof+%3A+ein+Sagenspiel+in+f%C3%BCnf+Aufz%C3%BCgen&amp;rft.date=1911&amp;rft.genre=book&amp;rft.oclc=935154831&amp;rft.place=Oldenburg&amp;rft.pub=B%C3%BCltmann" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/periodical/pageview/375968"><i>August Hinrichs: Frithjof.</i></a> In: <i>Theaterzettel, Großherzogliches Theater Oldenburg. 26.02.1911.</i> Landesbibliothek Oldenburg, 26.&nbsp;Februar 1911,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 21.&nbsp;Juni 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFrithjofssage&amp;rft.title=August+Hinrichs%3A+Frithjof&amp;rft.description=August+Hinrichs%3A+Frithjof&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fdigital.lb-oldenburg.de%2Fihd%2Fperiodical%2Fpageview%2F375968&amp;rft.publisher=Landesbibliothek+Oldenburg&amp;rft.date=1911-02-26&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><i>Jeversches Wochenblatt</i>, 121. Jg., Nr. 51, 1. März 1911, Zweites Blatt, S. 5 <a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/DQRHILVSH5YPZI2LAMKNGSGKTZAI3TAP?issuepage=5">https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/DQRHILVSH5YPZI2LAMKNGSGKTZAI3TAP?issuepage=5</a> (Abruf am 21. Juni 2023)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/periodical/structure/375855"><i>Übersicht der im Großherzoglichen Theater vom 18. September 1910 bis 30. April 1911 gegebenen Vorstellungen.</i></a> In: <i>Großherzogliches Theater Oldenburg [Theaterzettel].</i> Landesbibliothek Oldenburg, 2023,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 21.&nbsp;Juni 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFrithjofssage&amp;rft.title=%C3%9Cbersicht+der+im+Gro%C3%9Fherzoglichen+Theater+vom+18.+September+1910+bis+30.+April+1911+gegebenen+Vorstellungen&amp;rft.description=%C3%9Cbersicht+der+im+Gro%C3%9Fherzoglichen+Theater+vom+18.+September+1910+bis+30.+April+1911+gegebenen+Vorstellungen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fdigital.lb-oldenburg.de%2Fihd%2Fperiodical%2Fstructure%2F375855&amp;rft.publisher=Landesbibliothek+Oldenburg&amp;rft.date=2023&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard May: <cite style="font-style:italic">Frithjof</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Nordwestdeutsche Morgen-Zeitung</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>58</span>, 27.&nbsp;Februar 1911, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Frithjofssage&amp;rft.atitle=Frithjof&amp;rft.au=Richard+May&amp;rft.date=1911-02-27&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=58&amp;rft.jtitle=Nordwestdeutsche+Morgen-Zeitung&amp;rft.pages=2" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Hannoverscher Kurier,</i> 21. Juni 1911, S. 13 <a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/56WJ4T5PPL67KLUEWFQHTWKF7TNLWOLL?issuepage=13">https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/56WJ4T5PPL67KLUEWFQHTWKF7TNLWOLL?issuepage=13</a> (21.06.2023)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Bonner Zeitung</i>, 22. Mai 1913, S. 2 <a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/6ZZL76H2HLMXYJEJRKYOGAHR2FTAQ3NZ?issuepage=2">https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/6ZZL76H2HLMXYJEJRKYOGAHR2FTAQ3NZ?issuepage=2</a> (21.6.2023)</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Anke Finster: <cite style="font-style:italic">Der oldenburgische Schriftsteller August Hinrichs (1879-1956): ein Beitrag zu den biobibliographischen Grundlagen der niederdeutschen Literaturgeschichtsschreibung</cite>. K. Wachholtz, Neumünster 1990, ISBN 978-3-529-04614-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>29</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldcat.org/de/title/26505068">worldcat.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Frithjofssage&amp;rft.au=Anke+Finster&amp;rft.btitle=Der+oldenburgische+Schriftsteller+August+Hinrichs+%281879-1956%29%3A+ein+Beitrag+zu+den+biobibliographischen+Grundlagen+der+niederdeutschen+Literaturgeschichtsschreibung&amp;rft.date=1990&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783529046148&amp;rft.pages=29&amp;rft.place=Neum%C3%BCnster&amp;rft.pub=K.+Wachholtz" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.allkunne.no/framside/fylkesleksikon-sogn-og-fjordane/historie-i-sogn-og-fjordane/historie/kong-bele-og-balahaugen/1901/77718/">https://www.allkunne.no/framside/fylkesleksikon-sogn-og-fjordane/historie-i-sogn-og-fjordane/historie/kong-bele-og-balahaugen/1901/77718/</a></span>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Altnordische_Literatur#Die_Vorzeitsagas_(Fornaldarsögur)" title="Altnordische Literatur">Vorzeitsagas</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p>Áns saga bogsveigis&nbsp;|
<a href="Hildebrandslied#Schluss" title="Hildebrandslied">Ásmundar saga kappabana</a>&nbsp;|
<a href="B%C3%B3sa_saga_ok_Herrau%C3%B0s" title="Bósa saga ok Herrauðs">Bósa saga ok Herrauðs</a>&nbsp;|
<a href="Egils_saga_einhenda_ok_%C3%81smundar_berserkjabana" title="Egils saga einhenda ok Ásmundar berserkjabana">Egils saga einhenda ok Ásmundar berserkjabana</a>&nbsp;|
<a href="Eir%C3%ADks_saga_vi%C3%B0f%C3%B6rla" title="Eiríks saga viðförla">Eireks saga víðförla</a>&nbsp;|
Frá Fornjóti ok hans ættmönnum&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Friðþjófs saga ins frœkna</a>&nbsp;|
Gautreks saga&nbsp;|
Göngu-Hrólfs saga&nbsp;|
Gríms saga loðinkinna&nbsp;|
Hálfdanar saga Brönufóstra&nbsp;|
<a href="H%C3%A1lfdanar_saga_Eysteinssonar" title="Hálfdanar saga Eysteinssonar">Hálfdanar saga Eysteinssonar</a>&nbsp;|
Hálfs saga ok Hálfsrekka&nbsp;|
<a href="Hervarar_saga_ok_Hei%C3%B0reks_konungs" title="Hervarar saga ok Heiðreks konungs">Hervarar saga ok Heiðreks konungs</a>&nbsp;|
Hjálmþés saga ok Ölvis&nbsp;|
Hrólfs saga Gautrekssonar&nbsp;|
<a href="Hr%C3%B3lfs_saga_kraka" title="Hrólfs saga kraka">Hrólfs saga kraka ok kappa hans</a>&nbsp;|
Hrómundar saga Greipssonar&nbsp;|
Illuga saga Gríðarfóstra&nbsp;|
Ketils saga hœngs&nbsp;|
<a href="Kr%C3%A1kum%C3%A1l" title="Krákumál">Krákumál</a>&nbsp;|
<a href="%C3%96rvar-Odds_saga" title="Örvar-Odds saga">Örvar-Odds saga</a>&nbsp;|
<a href="Ragnars_saga_lo%C3%B0br%C3%B3kar" title="Ragnars saga loðbrókar">Ragnars saga loðbrókar ok sona hans</a>&nbsp;|
Sörla saga sterka&nbsp;|
<a href="S%C3%B6gubrot_af_nokkrum_fornkonungum" title="Sögubrot af nokkrum fornkonungum">Sögubrot af nokkrum fornkonungum</a>&nbsp;|
<a href="Sturlaugs_saga_starfsama" title="Sturlaugs saga starfsama">Sturlaugs saga starfsama</a>&nbsp;|
<a href="V%C3%B6lsunga_saga" title="Völsunga saga">Völsunga saga</a>&nbsp;|
<a href="Yngvars_saga_v%C3%AD%C3%B0f%C3%B6rla" title="Yngvars saga víðförla">Yngvars saga víðförla</a>&nbsp;|
Þorsteins saga Víkingssonar
</p><p><b><a href="%C3%9E%C3%A1ttr" title="Þáttr">Þættir</a>:</b><br>
Helga þáttr Þórissonar&nbsp;|
<a href="Nornagests_%C3%BE%C3%A1ttr" title="Nornagests þáttr">Norna-Gests þáttr</a>&nbsp;|
<a href="Ragnarssona_%C3%BE%C3%A1ttr" title="Ragnarssona þáttr">Ragnarssona þáttr</a>&nbsp;|
Sörla þáttr&nbsp;|
Tóka þáttr Tókasonar&nbsp;|
Völsa þáttr&nbsp;|
Þorsteins þáttr bæjarmagns
</p>
</div>
</div></div>
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Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/1088061516">1088061516</a></span> </div>
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